Hier finden Sie alle Informationen zum Bürger*innenrat Dialog und Beteiligung, der von Oktober bis November 2026 im 21. Wiener Gemeindebezirk Floridsdorf stattfindet.
Start: 2. Oktober 2026. Bewerbung bis 20. September 2026!
Der Bürger*innenrat Dialog und Beteiligung in Floridsdorf ist ein neues Beteiligungsformat von COMMIT, das Anfang Oktober 2026 startet. Der Bürger*innenrat lädt zum Austausch darüber ein, wie eine lebendige Gesprächskultur im Bezirk und in der Nachbarschaft gelingen kann. Wir laden Sie dazu ein, gemeinsam mit maximal 20 anderen Bürgerinnen und Bürgern an drei Treffen im Oktober und November 2026 zu diskutieren, wo es Räume für Kommunikation und Begegnung in Floridsdorf gibt oder wo sie fehlen, wie Beteiligung besser unterstützt werden kann und wie man in der Nachbarschaft leichter ins Gespräch kommen kann. Ende November stellen die beteiligten Bürgerinnen und Bürger ihre Ergebnisse der Öffentlichkeit vor.
Die Termine im Überblick:
- Start: Freitag, 2. Oktober 2026, 18–20 Uhr – gemeinsam mit dem parallel stattfindenden Bürger*innenrat Ottakring. Ort: VHS am Sophienpark (Neubaugürtel 8, 1070 Wien – direkt bei U6 Westbahnhof)
- Sitzung 1: Samstag, 17. Oktober 2026, 9–14 Uhr. Ort: VHS Floridsdorf (Angerer Straße 14, 1210 Wien)
- Sitzung 2: Samstag, 7. November 2026, 9–14 Uhr. Ort: Floridsdorf (Angerer Straße 14, 1210 Wien)
- Öffentliche Präsentation der Ergebnisse: Donnerstag, 26. November 2026, 18–20 Uhr. Ort: Festsaal des Bezirksamts Floridsdorf (Am Spitz 1, 1210 Wien)
Das erwartet Sie im Bürger*innenrat
Beim Start-Treffen am 2. Oktober 2026 lernen Sie alle anderen Beteiligten und das Team von COMMIT kennen und bekommen einen Überblick über den weiteren Prozess des Bürger*innenrats. Zwei kurze Inputs von Expert*innen geben als Denkanstoß einen Vorgeschmack auf die Themen, die im Bürger*innenrat diskutiert werden:
- Mag. Dr. Petra Herczeg vom Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien spricht über die Bedeutung von lokalen Medien für Information und Beteiligung im Bezirk.
- Prof. Christoph Reinprecht vom Institut für Soziologie an der Universität Wien, spricht über die Gestaltung von öffentlichen Räumen als Orte von Dialog und Begegnung.
Bei der ersten Sitzung am 17. Oktober 2026 entwerfen Sie im Bürger*innenrat gemeinsam eine Kommunikationslandkarte von Floridsdorf. Vom Schlingermarkt über 1210 Wien zum Stehbuffet Floridsdorf, von der Floridsdorfer Zeitung bis zur Grätzlzeitung Die Ruga – wo sind bestehende Orte, Medien und Initiativen im 21. Bezirk, die es Menschen ermöglichen, ins Gespräch zu kommen und im Bezirk mitzuwirken, und wo fehlen sie? Begleitet von einer professionellen Moderation mit Methoden des Art of Hosting identifizieren Sie Erfolgskriterien und Herausforderungen für lokale Kommunikationsräume.

Bei der zweiten Sitzung am 7. November 2026 bauen Sie im Bürger*innenrat auf der erstellten Kommunikationslandkarte auf und tauschen sich näher über Ihre Ansprüche an Kommunikation und Beteiligung in Floridsdorf aus. Gemeinsam entwickeln Sie Visionen dafür, wie Menschen im Bezirk und in der Nachbarschaft besser ins Gespräch kommen können. Diese Ansprüche und Visionen formulieren Sie in einer „Charta für gelingende Gesprächskultur“, die der Bürger*innenrat am Ende gemeinsam beschließt.
Bei der feierlichen Präsentation der Ergebnisse im Festsaal des Bezirksamts Floridsdorf am 26. November stellen die Beteiligten des Bürger*innenrats ihre Kommunikationslandkarte von Floridsdorf und ihre Charta für gelingende Gesprächskultur der interessierten Öffentlichkeit vor. Der Bürger*innenrat ermuntert alle Akteur*innen im Bezirk dazu, die Ergebnisse des Bürger*innenrats aufzugreifen und weiterzutragen, um zu einer lebendigen Gesprächskultur in Floridsdorf beizutragen!
So sind Sie dabei!
Am Bürger*innenrat Dialog und Beteiligung in Floridsdorf können alle Personen über 16 Jahren teilnehmen, die einen Bezug zum 21. Wiener Gemeindebezirk haben – egal ob sie hier wohnen, arbeiten oder sich anderweitig engagieren. Bewerbungen sind bis 20. September 2026 über das Online-Formular möglich. Erhalten wir mehr Anmeldungen als Plätze, werden wir eine Auswahl unter den Bewerbungen treffen.
Mehr zum Hintergrund des Bürger*innenrats Dialog und Beteiligung finden Sie in unserem vergangenen Blog-Artikel.

